Mit Bilder SEO verborgene Potentiale nutzen

Wenn man an einem Onlineshop arbeitet, wird Bildern oft nur so lange Beachtung geschenkt, bis sie h├╝bsch im Shop eingebettet sind. Du steckst viel M├╝he ins Erstellen der Produktfotos, doch leider wird viel zu selten das SEO-Potential ausgenutzt. Und da ist in der Optimierung eine Menge rauszuholen mit Bilder SEO!

Denn damit kannst du nicht nur auf der normalen Suchergebnisseite erscheinen, sondern auch zwischen all den Bildern, die Google f├╝r die Bildersuche indexiert hat. Und das kann dir zus├Ątzlichen Auftrieb geben. Ich gebe dir ein paar Tipps, wie du deine SEO Rankings f├╝r die Google Bildersuche optimieren kannst.

Mit kleinen Bildern zu mehr Geschwindigkeit

Die Ladezeit deines Onlineshops hat einen gro├čen Einfluss auf deine Rankings. Daher solltest du mit aller Macht versuchen, diesen so schnell wie m├Âglich zu machen. Gro├če Bilder k├Ânnen dabei ein Showstopper sein. ├ťbrigens: herausfinden wie schnell dein Onlineshop ist, kannst du mit Google PageSpeed Insights.

Bringe deine Bilder in die richtige Gr├Â├če

Es mag zwar m├╝hselig klingen, aber du solltest deine Bilder immer in die richtige Pixelgr├Â├če speichern. Auch wenn Bilder in WordPress oder Shopify automatisch herunterskaliert werden, verkleinert sich dadurch nicht die Dateigr├Â├če. Gro├če Dateien haben einen negativen Einfluss auf die Ladezeit deines Onlineshops. Und seien wir mal ehrlich: nicht nur Google und andere Suchmaschinen hassen langsame Seiten, auch Nutzer springen ab, wenn deine Seite zu langsam l├Ądt. Also finde die optimale Gr├Â├če heraus und speichere deine Bilder mit Hilfe eines Bildbearbeitungstools wie z.B. Canva oder GIMP richtig ab.

Komprimiere deine Bilder

Wenn deine Bilder die richtigen Ma├če erhalten haben, dann komprimiere sie. Dies kannst du entweder direkt in deinem Bildbearbeitungsprogramm machen oder mit separaten Tools wie tinypng.com. Einfach deine Bilder per Drag and Drop im Tool platzieren und du bekommst alle Bilder um bis zu 70% kleiner zur├╝ck.

Bleibe unter 200KB

Eine magische Grenze f├╝r Bildgr├Â├čen habe ich mir bei 200 KB gesetzt. So gro├č sollten deine Bilder h├Âchstens sein. In der Regel ist es locker m├Âglich deine Bilder mit einer guten Komprimierung auf diese Gr├Â├če zu bringen, wie eben beschrieben.

Bilder lesbar machen

Im Internet sind Bilder oft Barrieren f├╝r Mensch und Maschine. Blinde oder Sehbehinderte k├Ânnen diese nicht ohne die richtige Bezeichnung auslesen lassen, wenn sie mit einem Screenreader arbeiten, doch auch die Bots der Suchmaschine k├Ânnen noch nicht gut genug erkennen, was ein Bild beinhaltet.

Bildnamen richtig w├Ąhlen

Die richtige Bezeichnung deiner Bilder spielt eine gro├če Rolle, denn der Bildname ist durchaus ein Rankingfaktor im SEO. Keywords kannst du nicht nur in Texten verwenden, sondern auch im Dateinamen deines Bildes. In deinem Bildnamen sollte also, solange es Sinn macht, auch dein Fokus-Keyword vorkommen. Wenn du einen langen Bildnamen verwendest, dann nutze Bindestriche zwischen den W├Ârtern. So k├Ânnen Bots von Suchmaschinen diesen besser lesen.

Beispiel f├╝r einen Bildnamen f├╝r diesen Artikel: bilder-seo.jpg

Das alt-Tag richtig nutzen

Um es allen leichter zu machen, kannst du deinem Bild eine alternative Bezeichnung geben, das sogenannte alt-Tag.

In diesem Attribut wird in Kurzform beschrieben, was auf dem Bild zu sehen ist und normalerweise wird es auf der Website oder dem Shop nicht angezeigt. Sichtbar wird es nur, wenn die dazugeh├Ârigen Bilder nicht geladen werden k├Ânnen, aber auch Screenreader und Bots k├Ânnen das alt-Tag lesen. So kann der Zusammenhang von Text und Bild leichter hergestellt werden und deine Bilder werden eher in der Google Bildersuche zu den richtigen Begriffen gerankt. Und nat├╝rlich freuen wir uns auch ├╝ber mehr Barrierefreiheit im Internet!

Der Clou am alt-Tag ist, dass du auch darin dein Fokus-Keyword unterbringen solltest. Denn daf├╝r m├Âchtest du mit deinem Bild doch ranken, oder?

So wendest du es an

Das alt-Tag wird normalerweise im HTML-Code eingebettet:

<img src=”produktfoto.jpg” alt=”Produktfoto”>

CMS wie WordPress bieten ├╝ber die Mediathek an, ein alt-Tag festzulegen:

Screenshot eines Bildes, das in der WordPress Mediathek abgelegt wurde

Wenn du all diese Tipps beim Pflegen deines Shops beherzigst, kannst du bestimmt bald mehr Traffic ├╝ber die Bildersuche verzeichnen!